Wohnungsbaugenossenschaft Friedrichshain eG

Wohnungsbaugenossenschaft Friedrichshain eG

Wohnungsbaugenossenschaft Friedrichshain eG

Geschichte

Als Geburtshelfer der ersten Arbeiterwohnungsgenossenschaft (AWG) im Stadtbezirk Friedrichshain traten die Berliner Bremsenwerker in Aktion. Am 12.08.1955 fand die Gründungsversammlung mit 17 Interessenten statt. Der Antrag auf Zulassung und Registrierung als "AWG Berliner Bremsenwerk" wurde beim Groß-Berliner Magistrat am 08.09.1955 gestellt und die AWG am 20.09.1955 eingetragen.

1956 begann der Bau für den ersten Wohnblock in der Rochowstraße 3-6. Mit Hacke und Schaufel begann die  Trümmerbeseitigung. Die Fertigstellung und der Einzug der ersten Mieter konnte im April 1957 gefeiert werden konnte. Es folgten die nächsten Bauten in der Friedrichshainer Dannecker- und Seumestraße.

Ein Ratsbeschluss des Stadtbezirks Friedrichshain genehmigte die Vereinigung der AWG "Glühlampe" und des "Berliner Bremsenwerkes" mit Wirkung vom 01.01.1968 zu einer AWG, die den Namen AWG "Friedrichshain" erhielt. Durch den Zusammenschluss zählte die neu entstandene AWG "Friedrichshain" 2016 Mitglieder und verfügte über 1.770 Wohnungseinheiten. Ab 1968 erfolgte die Erschließung des Gebietes um die Rüdersdorfer Straße und Straße der Pariser Kommune, wo bis 1971  komfortable Neubauwohnungen entstanden.  In den Jahren 1977 bis 1979 wurden, nach Zuweisung von Flächen durch den Magistrat, in Alt-Hohenschönhausen die Bauten errichtet, die bis heute durch die Genossenschaft verwaltet werden. 1988 zählte die AWG bereits 6.774 Mitglieder. Die AWG "Friedrichshain" ist in zwei Berliner Stadtbezirken angesiedelt, in Friedrichshain und in Lichtenberg. Mit Stand vom 01.01.1989 wurden von den insgesamt 5.273 Wohnungseinheiten in Friedrichshain 2.465, in Hohenschönhausen 2.808 Wohnungseinheiten bewirtschaftet. Bis zum Jahr 1988 war die AWG "Friedrichshain" außerdem noch im Stadtbezirk Weißensee vertreten; 1989 wurden die dort befindlichen Wohneinheiten an die dortige AWG "7. Oktober" abgegeben. Im gleichen Jahr wurde der AWG Friedrichshain vom Magistrat der Hauptstadt der Ehrenname "Rosa Luxemburg" verliehen.

Mit der Annahme einer neuen Satzung 1990 begann auch ein neuer Abschnitt in der Entwicklung der AWG "Friedrichshain", in deren Folge die AWG am 30.07.1992 den Namen "Wohnungsbaugenossenschaft Friedrichshain eG" erhielt. Es folgten Zeiten des Umbruchs, die von der Umstellung der gezeichneten Geschäftsanteile, notwendigen Sanierungsarbeiten und der Umsetzung des Altschuldenhilfegesetzes gekennzeichnet waren. Die Satzung wurde letztmalig von der Vertreterversammlung am 21.06.2011 geändert und neu gefasst. Die Eintragung in das Genossenschaftsregister erfolgte am 20.07.2011.

Seit dem Jahr 1995 verfügt die WBG Friedrichshain eG mit der Gründung der GfWOB mbH (Gesellschaft für Wohnungsverwaltung und Objektbetreuung mbH) über ein Tochterunternehmen, dass sich seit Jahren zu einer festen und anerkannten Größe am Berliner Wohnungs- und Immobilienmarkt entwickelt hat. Die GfWOB mbH erbringt für die WBG Friedrichshain eG umfangreiche Serviceleistungen und verwaltet ca. 2.500 Wohnungen, überwiegend in der Rechtsform des Wohnungseigentums.

            

Heute zählt die WBG Friedrichshain eG mit ca. 5.000 Mitgliedern und mit über 4.400 verwalteten Wohnungseinheiten in den Stadtteilen Friedrichshain und Hohenschönhausen zu den großen Genossenschaften in Berlin. Alle Wohnquartiere sind saniert und bieten einen guten Wohnkomfort. Mit den drei Neubauten ab 1995 konnten den Mitgliedern über 180 Wohnungen zur Verfügung gestellt werden. Abwechslungsreiche Freizeitangebote werden gern in den beiden genossenschaftlichen Einrichtungen wahrgenommen.  

(Quelle: Geschichte der AWG "Rosa Luxemburg" Berlin-Friedrichshain von Hans Keil) 

 


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